Freitag, 20. Oktober 2017

BVB verlängert mit Bürki

Eindeutiger Vertrauensbeweise für Roman Bürki: Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat am Freitag den Vertrag mit dem in der Kritik stehenden Schweizer Torwart bis 2021 verlängert. Der 26-Jährige spielt seit Sommer 2015 für den achtmaligen deutschen Meister und hatte zuletzt einen Kontrakt bis 2019.

"Roman passt sportlich und menschlich hervorragend zu Borussia Dortmund", sagte Sportdirektor Michael Zorc und fügte hinzu: "Wir mögen seinen Spielstil, sehen bei ihm ein großes Entwicklungspotenzial und gehen fest davon aus, dass er das, was in ihm steckt, schon bald wieder konstant abrufen wird."

Der Keeper, der nicht zuletzt durch seinen Doppelpatzer in der Champions League bei APOEL Nikosia (1:1) die Diskussionen um seine Person noch mal befeuert hatte, äußerte: "Ich bin sehr glücklich über das Vertrauen, das mir Borussia Dortmund in einer für mich durchaus schwierigen Phase entgegenbringt – und ich bin sehr froh und stolz, im Tor dieser tollen Mannschaft zu stehen, der ich alles unterordne."

Bürki, der 2015 nach 34 Bundesliga-Einsätzen für den SC Freiburg an die Strobelallee gewechselt war und fester Bestandteil des Schweizer Nationalmannschaft ist, bestritt für den BVB bislang 68 Erstliga- sowie 14 Europapokal-Partien. In diesem Sommer gewann er mit der Borussia den DFB-Pokal.

BVB-Trainer Peter Bosz hatte seinem Torwart zuvor bereits Mut gemacht. "Er hat gepatzt, das weiß er selbst", sagte der Niederländer, "aber er hat uns schon sehr oft geholfen, jetzt muss die Mannschaft für Roman da sein."


Freitag, 20. Oktober 2017

Bierhoff wird DFB-Superminister

Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat eine tiefgreifende Strukturreform beim Weltmeisterverband beschlossen.

Eine tragende Rolle kommt dabei Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff zu, der zu einem der vier Direktoren aufsteigt, die ab dem 1. Januar 2018 nur noch vier statt bislang sieben DFB-Direktionen leiten.


Freitag, 20. Oktober 2017

DFB-Pokal auch mit Videobeweis

Ab dem Viertelfinale der laufenden Saison kommt der Videobeweis auch im DFB-Pokal zum Einsatz.

Der Spielausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) folgte mit dieser Entscheidung einem Vorschlag der Schiedsrichterkommission. Eine Umsetzung ab der Runde der letzten Acht sei "in Abstimmung mit der Deutschen Fußball Liga aus organisatorischer und wirtschaftlicher Sicht darstellbar", teilte der DFB mit.

In der Bundesliga können die Schiedsrichter seit Saisonbeginn auf den Video-Assistenten zurückgreifen, der die Spiele in der Videozentrale in Köln überwacht. "Sollte ein Verein im Viertelfinale Heimrecht haben, der nicht in der Bundesliga spielt, wird bei dieser Partie auf eine Van-Lösung, also mobile Video-Assistent-Technik, zurückgegriffen", sagte der zuständige DFB-Vizepräsident Peter Frymuth: "Somit ist unabhängig vom Austragungsort gewährleistet, dass alle vier Partien unter den gleichen Voraussetzungen stattfinden." 


Freitag, 20. Oktober 2017

Heynckes spricht Machtwort zu Katar-Reise

Viele PR-Termine, wenig Fußball: Die strapaziöse Sommerreise durch Asien hat den Saisonstart des FC Bayern nicht gerade positiv beeinflusst. Aus diesem Grund will Trainer Jupp Heynckes sein Team in der Winterpause wieder mit besseren und gezielteren Trainingseinheiten fit machen.

Doch ist das überhaupt möglich, wenn der Rekordmeister sein Trainingslager wie in den vergangenen Jahren wieder in Katar aufschlägt?

"Der FC Bayern hat eine Verpflichtung, nach Katar zu fliegen. Aber das wird dann so gemacht, wie ich mir das vorstelle", sagte Heynckes am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim Hamburger SV (Sa., ab 18.30 Uhr im LIVETICKER) an.

Der 72-Jährige will die Dauer und den Ablauf der Reise bestimmen: "Ich werde das mit den Verantwortlichen besprechen. Es wird ein Trainingslager geben, aber nicht mehr zehn Tage."

Die Münchner bereiten sich mittlerweile seit sieben Jahren in der Luxus-Anlage Aspire Academy in Doha auf die Rückrunde vor. Der Klub hat in dem Emirat einige Partner und Sponsoren.


Freitag, 20. Oktober 2017

DFB entscheidet über Neubau und Regionalliga-Reform

Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den 8. Dezember als Termin für einen außerordentlichen Bundestag bestätigt.

Zentraler Punkt auf Tagesordnung für die Versammlung in Frankfurt/Main ist die Abstimmung über den Bau und das Budget des "neuen DFB" und der Akademie. Daneben steht eine Entscheidung über die Aufstiegsregelung zur 3. Liga an.

Zudem werden den Delegierten die Zusatzvereinbarungen zum 2016 verabschiedeten Grundlagenvertrag zwischen DFB und der Deutschen Fußball Liga (DFL) vorgelegt. Bei der Akademie wird es vor allem um die Absegnung der gestiegenen Kosten gehen. Das "Leuchtturmprojekt", das bis Ende 2020 im Frankfurter Stadtteil Niederrad entstehen soll, wird wohl rund 145 Millionen Euro kosten.

"Unter Beteiligung unserer Basis wollen wir über Art und Umfang des Baus des neuen DFB endgültig entscheiden. Wir haben durch die Reformmaßnahmen den Verband transparent und effektiv aufgestellt, der Bau unserer neuen Zentrale und der Akademie wird diesen Prozess abrunden", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel: "Es ist ein zukunftsweisendes Projekt, von dem sowohl die Spitze als auch der Amateurfußball in der Breite profitieren werden."

Im Vorfeld des Bundestages werden im November fünf Regionalkonferenzen abgehalten, bei denen neben der Vorstellung des Bauvorhabens und Akademieprojektes auch die Zusatzvereinbarungen zum Grundlagenvertrag offen diskutiert werden sollen.